VITALITÄT - GESUNDHEIT - ERNÄHRUNG
Gesundheit, Fibromyalgie
Mit 38 sagte man mir, ich sei zu jung für Fibromyalgie:
Wie ich nach 7 Jahren endlich wieder Tage habe, an denen ich mithalte
Sieben Jahre lang fand kein Arzt etwas – und trotzdem konnte ich manchmal kaum die Treppe hoch. Erfahre, warum jeder Befund unauffällig war, obwohl ich recht hatte, und was bei mir innerhalb von zwei Wochen den Unterschied gemacht hat.


Geschrieben von Melanie Sander · Fibromyalgie-Patientin seit 2019 · 24.08.2026 · Lesezeit ca. 9 Minuten
Wenn Du unter Fibromyalgie leidest, kennst Du diesen einen Satz vermutlich auswendig:
„Wir konnten nichts finden."
Und Du weißt auch, was danach kommt. Das kurze Zögern. Der Blick, der sagt: Vielleicht sitzt es ja doch im Kopf.
Ich habe diesen Satz sieben Jahre lang gehört. Von Hausärzten, von Orthopäden, von Rheumatologen. Blutwerte unauffällig. Röntgen unauffällig. MRT unauffällig. Alles unauffällig – außer mir.
So sah mein Alltag aus:
- Morgens wache ich auf, als hätte ich nicht geschlafen, sondern gearbeitet. Der Körper steif, alles schwer. Und der Tag hat noch nicht mal angefangen.
- Die Erschöpfung ist nicht Müdigkeit. Müdigkeit geht mit Schlaf weg. Das hier nicht. Es ist, als würde jemand jeden Morgen entscheiden, wie viel Akku ich heute bekomme – und ich habe kein Mitspracherecht.
- Der Schmerz wandert. Heute die Schultern, morgen die Hüfte, übermorgen die Hände. Nichts bleibt lange genug, um es einem Arzt zeigen zu können.
- Mein Kopf macht nicht immer mit. Mitten im Satz ist das Wort weg. Ich stehe in der Küche und weiß nicht mehr, warum. „Fibro-Fog" nennt man das. Es fühlt sich an, als würde man durch Watte denken.
- Ich sage ab. Geburtstage, Ausflüge, Verabredungen. Irgendwann fragt niemand mehr.
- Und dann ist da noch der Satz, der am meisten wehtut: „Du siehst doch gar nicht krank aus."

Das Schlimmste war nicht ein einzelner Schmerz. Das Schlimmste war, morgens aufzuwachen und schon zu wissen, dass der Tag mich mehr kosten würde, als ich hatte.
Und dazu kam etwas, das mir jahrelang niemand abgenommen hat: Ich war 31, als es anfing.
„Dafür sind Sie doch viel zu jung", hörte ich immer wieder. Als wäre das ein Argument. Als würde mein Körper einen Kalender führen.
Doch das Schlimmste an dem Ganzen: Es gibt scheinbar keine wirkliche Lösung.
Ich habe in diesen Jahren alles versucht, was man mir empfohlen hat – ich erzähle Dir gleich genau, was davon. Manches half für ein paar Tage. Nichts hielt.
Es ist eine Abwärtsspirale, die Zeit, Geld und die letzten Nerven kostet.
Ich habe sieben Jahre in dieser Spirale verbracht.
Bis eine Ärztin einen Satz zu mir sagte, mit dem ich nicht gerechnet hatte – und der alles verändert hat.
Ich habe einen Weg gefunden, mit dem ich innerhalb von zwei Wochen spürbar mehr Energie und ruhigere Tage bekommen habe. Auf ganz natürliche Art, ohne weitere Tabletten und ohne noch eine Verpflichtung in meinem Kalender.
Wie ich das geschafft habe, erkläre ich Dir gleich ganz ausführlich – Schritt für Schritt.
Mein Weg mit Fibromyalgie
Ich bin Melanie, 38 Jahre alt, zwei Kinder – sechs und neun.
Angefangen hat es kurz nach der Geburt meiner Tochter. Ich war 31.
Zuerst dachte ich, es sei die Erschöpfung, die alle jungen Mütter kennen. Zu wenig Schlaf, zu viel auf einmal. „Das gibt sich wieder", sagte ich mir. Zwei Jahre lang.
Es gab sich nicht.
Stattdessen kamen die Schmerzen dazu. Erst im Nacken, dann in den Schultern, dann irgendwo, wo ich sie am Tag zuvor noch nicht hatte. Es fühlte sich an, als würde etwas durch meinen Körper wandern und sich jeden Tag einen neuen Platz suchen.
Ich funktionierte weiter. Job, Kinder, Haushalt. Was blieb mir übrig.
Aber ich wurde langsamer. Ich brauchte für alles länger. Und abends, wenn die Kinder im Bett waren, saß ich auf dem Sofa und war nicht müde, sondern leer.

Irgendwann ging ich zur Hausärztin. Sie nahm Blut ab.
Alles in Ordnung.
Sie schickte mich zum Orthopäden. Röntgen, später MRT.
Alles in Ordnung.
Der Rheumatologe testete auf Rheuma, Lupus, Schilddrüse.
Alles in Ordnung.
Und mit jedem unauffälligen Befund wurde die Stimmung in den Sprechzimmern eine andere. Anfangs war ich eine Patientin mit Beschwerden. Irgendwann war ich eine Patientin mit einem Problem, das keiner finden konnte.
Ein Arzt sagte mir: „Sind Sie vielleicht ein bisschen überlastet? Zwei kleine Kinder, das ist ja auch viel."
Ein anderer fragte, ob ich schon mal an eine Therapie gedacht hätte.
Und das Schlimme ist: Irgendwann fängst Du an, es selbst zu glauben. Du liegst nachts wach und fragst Dich, ob Du Dir das alles einbildest. Ob Du einfach nur schwächer bist als andere. Ob mit Dir etwas nicht stimmt.
Dieses Selbstmisstrauen war schlimmer als der Schmerz.

Nach vier Jahren bekam mein Leiden endlich einen Namen: Fibromyalgiesyndrom.
Ich war 35.
Zuerst war ich erleichtert. Endlich ein Wort. Endlich etwas, das ich meiner Familie zeigen konnte.
Dann las ich nach, was es bedeutet: chronisch, nicht heilbar, man behandelt die Symptome.
Und die Erleichterung kippte.
Was danach kam:
Medikamente. Pregabalin gegen die Nervenschmerzen, später ein niedrig dosiertes Antidepressivum – nicht gegen Depression, sondern weil es die Schmerzverarbeitung dämpfen soll. Dazu Schmerzmittel für die schlechten Tage.
Geholfen hat es teilweise. Aber ich war benommen, nahm zu und fühlte mich noch weiter weg von mir selbst als vorher.
Physiotherapie. Sechs Einheiten pro Rezept. Danach war Schluss, bis die Ärztin wieder eines ausstellte. Was in den Wochen dazwischen passierte, interessierte niemanden.
Bewegung. „Sie müssen sich bewegen", hieß es. Also ging ich schwimmen, machte Yoga. An guten Tagen ging das. An schlechten Tagen war schon die Vorstellung zu viel – und genau an diesen Tagen hätte ich es gebraucht.
Ernährung. Ich strich Zucker, dann Gluten, dann Milchprodukte. Ich habe Monate damit verbracht, Listen zu führen.
Und alles, was sonst noch so empfohlen wird. Nahrungsergänzungsmittel, Wärmepflaster, Heilpraktiker. Ich habe mehrere hundert Euro ausgegeben für die Hoffnung, dass irgendetwas davon der Schlüssel ist.
Manches half für ein paar Tage. Nichts hielt.
Dann kam der Punkt, an dem es zu viel wurde:
Es war ein Samstag im Frühling. Meine Tochter wollte in den Park. Fahrradfahren üben.
Ich stand in der Tür, hatte die Jacke schon in der Hand – und wusste, dass ich es nicht schaffe.
Ich sagte ihr, Mama sei müde.
Sie sagte: „Du bist immer müde."
Sie hat es nicht böse gemeint. Sie hat einfach nur beschrieben, was sie sieht.
Ich habe die Tür zugemacht, mich in die Küche gestellt und geweint. Nicht wegen der Schmerzen. Sondern weil meine Tochter eine Mutter kennt, die immer müde ist. Und weil ich nicht wusste, wie ich das ändern soll.
Zufall? Oder doch Schicksal...
Sechs Wochen später saß ich bei einer Schmerztherapeutin. Neue Praxis, Überweisung von meiner Hausärztin, ich erwartete ehrlich gesagt nichts mehr.
Sie sah sich meine Akte an. Die ganzen Befunde. Die Medikamentenliste.
Dann legte sie den Ordner zur Seite und sagte etwas, das ich so noch von keinem Arzt gehört hatte:
„Frau Sander, Sie sind nicht eingebildet krank. Auf Ihren Bildern ist deshalb nichts zu sehen, weil das Problem nicht in Ihrem Gewebe sitzt. Es sitzt in der Verarbeitung."
Ich verstand erst nicht.
Sie erklärte es mir so: Bei einem gesunden Menschen meldet der Körper Schmerz, wenn etwas kaputt ist. Bei mir sei dieses Meldesystem selbst überempfindlich geworden. Reize, die normalerweise harmlos sind, kommen bei mir als Schmerz an. Deshalb wandert er. Deshalb findet niemand etwas.
Und dann sagte sie den Satz, der mich wirklich getroffen hat:
„Ich kann Ihnen weiter Rezepte ausstellen. Das dämpft die Wahrnehmung. Aber ehrlich gesagt entscheidet das, was Sie zwischen unseren Terminen jeden einzelnen Tag tun, mehr als das, was ich Ihnen hier aufschreibe. Nur dafür gibt es leider kein Rezept."
Eine Ärztin, die mir sagt, dass ihre eigenen Rezepte nicht das Wichtigste sind.
Ich fragte sie, was sie damit meint.
Sie sagte, viele ihrer Patientinnen arbeiteten inzwischen zu Hause mit einer Akupressurmatte. Nicht als Wundermittel – sondern als tägliche Anwendung, die genau dort ansetzt, wo eine Sitzung alle paar Wochen nie hinkommt.
Dass ausgerechnet sie mir etwas für zu Hause empfahl – obwohl sie daran nichts verdient – hat mich aufhorchen lassen.
Ich saß danach im Auto und dachte lange nach. Sieben Jahre lang hatte ich mich in Sprechzimmern rechtfertigen müssen. Und ausgerechnet jetzt schickte mich eine Ärztin nach Hause – mit etwas, das ich selbst in der Hand habe.
Zu Hause habe ich noch am selben Abend angefangen zu recherchieren.
Ich entdecke das fehlende Puzzlestück und es war leichter als gedacht...
Was genau sind Akupressurmatten überhaupt?
Wie funktionieren sie?
Woher bekomme ich so eine?
Und vor allem: Kann so etwas bei Fibromyalgie wirklich einen Unterschied machen?
All diese Fragen haben sich aufgetan und ich wollte schnellstmöglich Antworten finden.
Also begann ich meine Recherche dort, wo sie die meisten beginnen – bei Google.

Schnell habe ich herausgefunden, dass in den letzten Jahren ein regelrechter Hype um Akupressurmatten entstanden ist.
Sie sind ein beliebtes Mittel zur Linderung von Schmerzen, Stress und Schlafproblemen.
Wie konnte ich das all die Jahre nur übersehen?
Wie ich herausfand, basiert die Wirkungsweise von Akupressurmatten auf der Heilmethode Akupressur.
Akupressur ist eine alternative Heilmethode aus der traditionellen chinesischen Medizin.
Bei der Akupressur wird Druck auf sogenannte “Akupressurpunkte” am Körper ausgeübt. Diese Heilmethode hat über 5.000 Jahre Tradition und wird seither auf der ganzen Welt praktiziert.
Die ersten Akupressurmatten wurden tatsächlich als sogenannte Nagelbretter von Fakiren in Indien entwickelt.
Sie haben unzählige Nägel durch ein flaches Holzbrett geschlagen und sich dann mit ihrem Körper auf die Nägel gelegt. Klingt ganz schön schmerzhaft!
Die heutigen Akupressurmatten werden nicht mehr aus Holz und Nägeln hergestellt, sondern aus Textilien und Kunststoff-Spitzen.

Das Prinzip bleibt jedoch wie bereits vor tausenden Jahren:
Sie sind mit tausenden von kleinen Spitzen besetzt, die Druck auf den Körper ausüben.

Die Anwendung ist denkbar einfach:
Man legt sich für 20 Minuten mit freiem Oberkörper auf die Matte. Und das einmal täglich.
Doch kann das wirklich so einfach sein?
Wie sollte eine einfache Matte etwas ausrichten, was in sieben Jahren kein Arzt, kein Medikament und keine Therapie geschafft hat?
Und vor allem: Was hat ein Reiz auf der Haut mit einem überempfindlichen Schmerzsystem zu tun?
Also wollte ich alles über die Wirksamkeit der Akupressurmatten erfahren und habe mir jeden Artikel dazu durchgelesen, den ich finden konnte.
Und was ich dabei entdecke, hat die Sache für mich zum ersten Mal schlüssig gemacht:
Durch die großflächige und intensive Stimulation am Rücken entfaltet die Anwendung der Akupressurmatte 4 hochwirksame Effekte, die allesamt Symptome von Fibromyalgie lindern:
1. Ein Gegenreiz – das Schmerzsystem bekommt etwas anderes zu tun

Das war für mich der eigentliche Aha-Moment.
Schon 1965 beschrieben die Schmerzforscher Melzack und Wall ein Prinzip, das heute als Gate-Control-Theorie bekannt ist: Im Rückenmark gibt es so etwas wie ein Tor, durch das Schmerzsignale zum Gehirn müssen. Und dieses Tor hat begrenzte Kapazität. [1]
Wenn ein starker, großflächiger Reiz von der Haut ankommt, konkurriert er mit den Schmerzsignalen um diesen Durchgang.
Jeder kennt das, ohne es zu wissen: Man stößt sich den Ellbogen – und reibt automatisch darüber. Niemand hat uns das beigebracht. Der Körper macht es von selbst, weil es funktioniert.
Genau das passiert auf der Matte, nur großflächig und über zwanzig Minuten.
Für mich war das die erste Erklärung, die zu meiner Erkrankung passte. Sie repariert nichts. Sie gibt einem überreizten System etwas anderes zu verarbeiten.
2. Endorphine – das körpereigene Schmerzsystem wieder anschalten

Der Körper hat eigene Schmerzmittel: Endorphine. Sie docken an dieselben Rezeptoren an wie manche Medikamente – nur ohne Nebenwirkungen.
In der offiziellen deutschen Behandlungsleitlinie zum Fibromyalgiesyndrom wird beschrieben, dass die körpereigene Schmerzhemmung bei diesem Krankheitsbild beeinträchtigt sein kann. [2] Vereinfacht: Das eingebaute Dämpfungssystem arbeitet nicht mehr richtig.
Ein intensiver Reiz wie der auf der Akupressurmatte regt die Ausschüttung dieser Botenstoffe an.
Das war für mich ein entscheidender Unterschied zu Tabletten: Nicht noch mehr von außen – sondern etwas, das mein Körper eigentlich selbst kann.
3. Das Nervensystem herunterfahren – und damit den größten Verstärker

Fast alle Menschen mit Fibromyalgie schlafen schlecht. Und nicht erholsamer Schlaf gilt als einer der stärksten Verstärker der Beschwerden.
Es ist ein Kreislauf: Schmerz stört den Schlaf. Schlechter Schlaf senkt die Schmerzschwelle. Am nächsten Tag ist alles schlimmer.
Solange der Körper im Daueralarm bleibt, kommt er aus dieser Schleife nicht heraus. Und Entspannung „wollen" reicht nicht – wer chronisch erschöpft ist, hat für aufwendige Routinen keine Kapazität mehr.
Das abendliche Liegen auf der Akupressurmatte wirkt wie ein Schalter: kein Programm, kein Termin, keine Willenskraft. Man legt sich hin.
4. Durchblutung – die Muskeln, die seit Jahren unter Spannung stehen

Der letzte Effekt ist der greifbarste.
Wer über Jahre Schmerzen hat, verspannt sich – automatisch, als Schutzhaltung. Diese Dauerspannung erzeugt dann eigene Schmerzen, zusätzlich zu den ursprünglichen.
Der Druck der Spitzen fördert die Durchblutung im Gewebe. Besser durchblutete Muskulatur kann loslassen, Abfallstoffe werden abtransportiert.
Muskelverspannungen gelten laut den Hessing-Kliniken als eine der Hauptursachen chronischer Schmerzen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich. [3]
Das löst die Fibromyalgie nicht. Aber es nimmt die zweite Schicht weg, die sich über die Jahre daraufgelegt hat.
Diese 4 Effekte sind also das Geheimnis hinter den Akupressurmatten.
In den letzten 7 Jahren habe ich keine andere Anwendung, keine andere Therapie und kein anderes Produkt entdeckt, das diese 4 Effekte gemeinsam vereint.
In der Theorie klang das für mich schlüssig. Aber ich hatte zu viele schlüssige Theorien gehört.
Also habe ich im Internet nach Studien zur Wirksamkeit von Akupressurmatten bei Symptomen der Fibromyalgie wie Schmerzen, Erschöpfung, Stress und Schlafproblemen gesucht.
Eine Untersuchung mit 288 Frauen mit chronischer Erschöpfung (Zick et al., 2016, JAMA Oncology):
Die Teilnehmerinnen wendeten über sechs Wochen selbstständig Akupressur an.
Ergebnis: deutlich verbesserte Erschöpfungswerte, bessere Schlafqualität und geringere Schmerzintensität gegenüber der Kontrollgruppe. [4]
Diese Studie war für mich die wichtigste – weil sie die Erschöpfung gemessen hat. Nicht nur den Schmerz.

Zwei kontrollierte Studien der Universität Duisburg-Essen (Hohmann et al., 2012):
40 Menschen mit chronischen Nackenschmerzen und 42 mit chronischen Rückenschmerzen legten sich 14 Tage lang täglich auf ein Akupressur-Pad. Gegenüber einer Kontrollgruppe gingen die Schmerzen deutlich zurück – und der Punkt, an dem Druck überhaupt erst wehtat, verschob sich messbar nach oben. [5]
Genau das ist bei einem überempfindlichen Schmerzsystem der entscheidende Wert.
Eine randomisierte Studie mit 44 Patienten (Frizziero et al., 2021):
Wer die Akupressurmatte zusätzlich zur Bewegungstherapie nutzte, hatte bessere Schmerz- und Funktionswerte – besonders mittel- und langfristig. [6]
Auch das passte: Es geht nicht um den einen Abend. Es geht um das, was sich über Wochen aufbaut.
Und noch etwas gab mir zu denken: Ich hatte jahrelang immer wieder zu Schmerzmitteln gegriffen. Dass deren regelmäßige Einnahme dem Körper alles andere als guttut, wusste ich – ich wollte einfach eine Möglichkeit, die ohne auskommt. [7]
Die Wahrheit über meine bisherigen Fehlversuche – Warum nichts geholfen hat
Beim Lesen bin ich immer wieder über einen Begriff gestolpert. Denselben, den die Schmerztherapeutin benutzt hatte, ohne ihn zu erklären:
Zentrale Sensibilisierung.
Irgendwann habe ich ihn nachgeschlagen. Und dieser eine Abend hat für mich mehr verändert als die sieben Jahre davor.
In derselben Leitlinie, die ich schon zur Schmerzhemmung gelesen hatte, wird eine Störung der zentralen Schmerzverarbeitung als wesentlicher Faktor des Fibromyalgiesyndroms beschrieben – erstellt unter Federführung der Deutschen Schmerzgesellschaft. [2]
Vereinfacht heißt das: Nicht das Gewebe ist der Ausgangspunkt, sondern die Art, wie Reize verarbeitet werden. Das Meldesystem selbst ist überempfindlich geworden. Reize, die normalerweise harmlos sind, kommen als Schmerz an.
Ich saß bis nach Mitternacht davor.
Nicht, weil ich eine Lösung gefunden hatte. Sondern weil zum ersten Mal jemand beschrieb, was mit mir los ist – ohne dass am Ende der Satz stand, ich solle es mal mit einer Therapie versuchen.
Sieben Jahre lang hatte ich geglaubt, es sei meine Schuld. Zu schwach. Zu empfindlich. Zu wenig belastbar.
Dass nichts gefunden wurde, hieß nie, dass nichts da ist. Es hieß nur, dass an der falschen Stelle gesucht wurde.
Und damit konnte ich mir endlich auch erklären, warum meine bisherigen Versuche scheitern mussten.
Ich war nie auf dem Holzweg. Die Ansatzpunkte stimmten. Aber:
- Die Physiotherapie war richtig gedacht – aber sechs Einheiten pro Rezept, dann monatelang nichts.
- Die Massagen taten gut – aber einmal alle paar Wochen, und selbst bezahlt.
- Entspannungstechniken waren sinnvoll – aber sie verlangten von mir ausgerechnet dann Energie, wenn ich keine hatte.
- Die Schmerzmittel haben die Wahrnehmung gedämpft – aber nichts an ihrer Ursache verändert.
Und der wichtigste Punkt:
Alles, was ich versucht habe, arbeitete am Gewebe. Mein Problem saß aber in der Verarbeitung.
Sieben Jahre lang hatte ich versucht, etwas zu reparieren, das gar nicht defekt ist.
Was gefehlt hat, war nie die richtige Idee. Es war etwas, das täglich stattfindet und einfach genug ist, um es auch an schlechten Tagen durchzuhalten.
Ich weiß, das waren jetzt super viele Informationen.
Daher habe ich Dir in folgender Grafik nochmal das Wichtigste zusammengefasst:

Auf der Suche nach der Lösung: Wie ich die perfekte Akupressurmatte fand
Nach meiner tagelangen Recherche war mir klar, ich möchte eine Akupressurmatte selbst testen und herausfinden, ob sie wirklich die Symptome meiner Fibromyalgie lindert.
Die Frage war nur welche?
Meine Schmerztherapeutin hatte einen deutschen Hersteller erwähnt, der ein komplettes Set anbietet. Der Name der Firma: BACKLAXX.
Ich fing erneut an zu recherchieren und auf Google fand ich sehr schnell die Internetseite dieser Firma aus Mindelheim in Bayern.
Ihr Akupressurmatten Set hat über 10.000 kleine Spitzen, die Druck auf den Körper ausüben.
Der Hersteller legt großen Wert auf Nachhaltigkeit und verwendet für die Produktion natürliche Materialien wie Kokosfaser, Naturkautschuk, Baumwolle und Leinen.
Das hat mir sehr gut gefallen.
Das Set beinhaltet:
- eine Akupressurmatte
- ein Akupressurkissen
- ein Lendenkissen für eine gesunde Körperhaltung während der Anwendung
- eine Tragetasche für unterwegs
- ein Baumwolltuch um sich an die ersten Anwendungen zu gewöhnen
- ein Videokurs mit Anwendungsbeispielen für den ganzen Körper
- ein Hörbuch mit Entspannungsübungen
- ein E-Book mit Anleitungen
In verschiedenen Produktvergleichen von Brigitte, Gala oder Fit For Fun ist das Akupressurmatten Set von BACKLAXX sogar als Testsieger ausgezeichnet worden.
Auf der Internetseite habe ich gesehen, dass das Set über 1.800 Bewertungen hat mit 4,9 Sternen.

Bevor ich das Set jedoch bestellt habe, durchstöberte ich noch viele Kundenbewertungen.
Ich wollte sehen, ob es bereits Menschen mit Fibromyalgie gibt, denen dieses Akupressurmatten Set geholfen hat.
Das hier habe ich gefunden:






Wow.
Vor allem die letzte Rezension gab mir große Hoffnung darauf, dass diese Akupressurmatte auch meine Symptome lindern kann.
Ich beschloss also, dem Akupressurmatten Set eine Chance zu geben.
Übrigens:
BACKLAXX bietet eine "100% Zufriedenheitsgarantie" – das heißt, Du kannst das Set risikofrei 100 Tage lang testen. Wenn es Dir nicht hilft, schickst Du es einfach zurück und bekommst Dein Geld vollständig zurück. Diese Garantie hat mir die letzte Unsicherheit genommen!
Das gab mir nochmal ein gutes Gefühl vor dem Kauf!
Der Hersteller verspricht bereits innerhalb der ersten 14 Tage eine spürbare Linderung von Schmerzen, Erschöpfung, Verspannungen, Stress und Schlafstörungen.
Der 14-Tage-Test: Kann eine Matte jahrelange Schmerzen und Erschöpfung lindern?
Das Paket kam nach zwei Tagen an und als ich das Akupressurmatten Set in meinem Wohnzimmer ausbreitete, war ich zuerst sehr skeptisch.

Der erste Abend:
Ich legte mich vorsichtig darauf – und: autsch.
Die ersten Sekunden piksen überall gleichzeitig. In meinem Kopf sagte sofort eine Stimme: „Na klar. Wieder Geld ausgegeben."
Aber ich blieb liegen.
Nach ein, zwei Minuten wurde aus dem Piksen ein Kribbeln. Und aus dem Kribbeln eine tiefe Wärme, die sich über den ganzen Rücken ausbreitete.
Nach 20 Minuten stand ich auf. Nicht schmerzfrei. Aber zum ersten Mal seit Langem hatte ich das Gefühl, dass in meinem Körper etwas passiert ist, das ich nicht erzwingen musste.
Nach der ersten Woche:
Das Draufliegen wurde zu meinem Abendritual. 20 Minuten, Kinder im Bett, Tür zu, Hörbuch im Ohr.
Zum ersten Mal seit Jahren hatte ich etwas, das nur mir gehört.
Das Autsch am Anfang kenne ich jetzt – es macht mir keine Angst mehr, weil ich weiß, dass gleich die Wärme kommt.
Und dann bemerkte ich etwas, womit ich nicht gerechnet hatte: Ich schlief anders. Nicht länger. Aber ich wachte nachts seltener auf. Und das Aufstehen am Morgen war weniger zäh.
Bei einer Erkrankung, bei der schlechter Schlaf alles verstärkt, ist das kein kleines Detail.

Nicht erschrecken – es sieht schmerzhafter aus als es ist 🙂
Nach zwei Wochen:
Ich will ehrlich sein: Meine Fibromyalgie ist nicht weg. Ich habe immer noch schlechte Tage. Ich habe immer noch Schübe.
Aber es hat sich etwas verschoben.
Die guten Tage sind mehr geworden. Und an den guten Tagen habe ich mehr Reserve als vorher.
Der Nebel im Kopf ist nicht verschwunden, aber er lichtet sich häufiger. Ich finde meine Wörter öfter wieder.
Und die Schutzspannung in Nacken und Schultern – diese Härte, die ich für normal gehalten hatte – ist spürbar weniger geworden.
Am deutlichsten gemerkt habe ich es an einem Samstag im Park.
Meine Tochter wollte wieder Fahrradfahren üben.
Diesmal bin ich mitgegangen.
Nicht drei Stunden. Nicht wie eine andere Person. Aber ich stand daneben, habe den Sattel gehalten und bin neben ihr hergelaufen, bis sie es allein konnte.
Abends war ich erschöpft. Aber es war eine Erschöpfung, die sich verdient anfühlte – nicht eine, die einfach da war.
Was mir am meisten bedeutet, ist nicht die Zahl auf einer Schmerzskala.
Es ist die Tatsache, dass ich nicht mehr sofort überlegen muss, ob ich das schaffe, wenn mich meine Tochter fragt in den Park zu gehen.
Ich wünschte, ich wäre schon Jahre früher darauf gestoßen.
Nicht, weil es mein Leben magisch perfekt gemacht hat – sondern weil es mir geholfen hat, wieder mehr Kontrolle und Routine in meinen Körper zu bringen.
Deswegen kann ich Dir das Akupressurmatten Set wirklich von Herzen empfehlen.
Magazin-Gesundheit hat für ihre Leserinnen und Leser einen exklusiven Deal mit BACKLAXX ausgehandelt.
Aufgrund des exklusiven Angebots gilt dieser Deal nur für begrenzte Zeit.
Schau am besten gleich mal nach, ob das Produkt noch auf Lager ist.
Fazit: Ein Leben ohne ständige Beschwerden ist möglich

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine Geschichte zu lesen.
Wenn Du Dich in dem Satz „Wir konnten nichts finden" wiedererkennst, dann weißt Du, wie zermürbend das ist – nicht nur der Schmerz, sondern das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen.
Ich hoffe, Du nimmst vor allem eines mit: Dass nichts gefunden wurde, heißt nicht, dass nichts da ist. Es heißt nur, dass an der falschen Stelle gesucht wurde.
Was für mich den Unterschied gemacht hat:
- Es ist täglich machbar. 20 Minuten am Abend, kein Termin, kein Aufwand – auch an schlechten Tagen.
- Es setzt dort an, wo mein Problem tatsächlich sitzt – beim überreizten Schmerzsystem, nicht bei einem Gewebeschaden, den es bei mir nie gab.
- Es verlangt keine Energie, die ich nicht habe. Ich muss mich nur hinlegen.
- Es kommt ohne Nebenwirkungen aus.
Was mir am Akupressurmatten Set von BACKLAXX gefällt
Quellen